Adobe Photoshop :: Leistungsumfang und Einordnung

Der folgende Eintrag beschäftigt sich mit der Charakteristik von Adobe Photoshop und gibt Beispiele für mögliche Endprodukte sowie weitere Ausgabeformate.

Adobe Photoshop, aus dem Hause Adobe Systems, ist als Bildbearbeitungsprogramm im Bereich der Druckvorstufe jenes Programm, welches die derzeitige Führungsrolle auf diesem Markt einnimmt.

Jedoch, was kann man mit einem Tool, das für den Privatanwender mit einen Verkaufspreis ab 1.000 Euro schlichtweg unlukrativ erscheint, alles machen?

Bei Photoshop handelt es sich um ein Programm, mit dem man bevorzugt Rastergrafiken – also Grafiken, die eine rasterförmige Anordnung aufweisen, bearbeiten kann. Das Raster besteht aus Bildpunkten, sogenannten Pixeln, die eine zugeordnete Farbe besitzen. Nichts desto trotz bietet Photoshop die Möglichkeit Vektorgrafiken zu laden oder auch zu speichern.

D i e F o r m a t e

  • .psd; .psb; .pdd – Die Photoshop Standardformate.
    • V o r t e i l : Unterstützt alle photoshopspezifischen Eigenschaften wie Bildmodi, Hilfslinien, Raster, Druckkennlinien, Alphakanäle, Pfade, Vektorgrafikinformationen und Ebenen.
    • N a c h t e i l : wird nur von Photoshop selbst und wenigen weiteren Programmen gelesen. Zum Exportieren in gängige Layoutprogramme ist das Reduzieren auf die Hintergrundebene, Löschen der zusätzlichen Kanäle und das Speichern als TIF- oder EPS-Datei notwendig.
  • .gif – Dateiformat für Internet/Onlinedienst.
    • V o r t e i l: Animation möglich, transparenter Hintergrund, für Grafiken mit wenigen Farben geeignet, geringe Dateigröße.
    • N a c h t e i l: Maximal 256 Farben, patentrechtlich geschützt.
  • .jpeg; .jpg; .jpe – Dateiformate für Internet/Onlinedienste.
    • V o r t e i l: starke Komprimierung (bei Qualitätsverlust) möglich. Für Halbtonbilder geeignet. Als „progressives“ JPEG stufenweiser Bildaufbau im Webbrowser möglich. Pfade aus Photoshop sind speicherbar.
    • N a c h t e i l: Je stärker die Komprimierung, desto größer sind die Verluste. patentrechtlich geschützt.
  • .png – Dateiformat für Internet/Onlinedienste.
    • V o r t e i l: geeignet f. Internet, Animation wie bei GIF-dateien, im Gegensatz zu GIF und JPEG keine patentrechtlichen Einschränkungen. In PNG-24 können Sie eine weich abgestufte Transparenz abspeichern.
    • N a c h t e i l: wird nach wie vor nicht von allen Webbrowsern komplett unterstützt.
  • .tiff; .tif – Universelles Dateiformat
    • V o r t e i l: nachträglich in vielen DTP-Programmen veränderbar, verlustfreie LZW Komprimierung, in Photoshop 6 können auch Ebenen und weitere Informationen gespeichert werden, Masken können gesichert werden, auf fast allen Computerplattformen verfügbar.
    • N a c h t e i l: Kein Beschneidungspfad, keine DCS, herstellereigene Erweiterungen möglich.
  • weitere: .bmp; .pdf; .pdp; .raw; .tga; .pcx; .pxr; .pct
    dies sind die Formatmöglichkeiten, die Photoshop schreiben und/oder lesen kann – abhängig von der Version des verwendeten Programms.

E x k u r s: .j p g & .g i f

Die beiden Bilder stellen einen Ausschnitt aus jeweils einem Photo und einer Grafik in verschiedenen Komprimierungen dar.

Wie man deutlich erkennen kann, eignet sich die .jpg-Kodierung am Besten für Photos, weniger aber für Strukturen mit wenig Farben, da hier deutliche Artefakte bei einer immernoch relativ hohen Dateigröße erkennbar sind. In diesem Fall zeigt das .GIF-Format seine Stärken – mit einer sehr geringen Dateigröße und einer fast perfekten Detailgenauigkeit.

Q u e l l e n & L i n k s :

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