USA :: San Francisco

Nach unserer Ankunft am Nachmittag liefen wir noch ein Stück Richtung Stadtzentrum, um die Umgebung des Hotels zu erkunden. In den zwei Seitenstraßen bis zur nächstgrößeren Straße waren einige Obdachlose und dubios aussehende Leute unterwegs, was uns zunächst etwas unwohl fühlen ließ. Doch das ließ schlagartig nach, als wir die Market Street erreichten.

Eine belebte Einkaufsstraße mit vielen Geschäften, der Touristeninformation, einer Cable Car Station und mehr. Sie führt durch den Financial District bis zum Hafen, genauer dem Ferry Building. Dort legten früher die Passagierfähren von Westen her kommend an, heute beherbergt das Gebäude Feinschmeckerläden und San Franciscos größten Bauernmarkt (Dienstags und Samstags). Wir liefen bis zum Hafen und zurück und liefen zurück zum Hotel. Den Abend verbrachten wir mit Planung unserer letzten zwei Tage.

Am nächsten Morgen schliefen wir aus und machten uns dann auf den Weg. Vom Hotel in der 7th Street zur Market Street. Dort holten wir Stadtpläne und weitere Infos von der Touristeninformation. Eigentlich wollten wir den Tag mit einer Fahrt auf den bekannten Cable Cars beginnen, aber die Warteschlange war dermaßen lang, dass wir uns entschieden, zu laufen.

Die Grant Avenue führt nach Norden durch das Tor, hinter welchem Chinatown beginnt. Diese gleicht mit ihren Geschäften, Restaurants und chinesischen Zügen dem Chinatown in New York. Wir folgten der Grand Avenue, wechselten dann auf die Columbus Avenue, welche uns auf die Lombard Street führte. Auch die Lombard Street ist bekannt; an einem Ende liegt der Telegraph Hill und am anderen der Russian Hill. Diesem Ende wandten wir uns zuerst zu, denn dort liegt der kurvenreiche Teil der Straße. Auf 145m befinden sich 10 Kurven mit einem Gefälle von 27%. Wir stiegen die Fußgängertreppe am linken Rand nach oben. Von dort aus liefen wir die Hyde Street Richtung Hafen. Vom Hügel aus hat man einen sehr schönen Blick über die San Francisco Bay, die an diesem sonnigen Tag mit vielen weißen Segeln gesprenkelt war.

Zuerst liefen wir am Pier 49 entlang und schauten uns die alten Schiffe an. Anschließend schlenderten wir weiter am Pier entlang. An Nummer 43 1/2 aßen wir Clam Chowder aus frischem Sauerteigbrot. Die Bäckerei Boudin ist die einzige, die solches Brot weit und breit bäckt. Zum Nachtisch gab es ein Käsekuchen-Brownie-Vanille-Eis von Ben & Jerrys. Pier Nummer 39 ist der eigentliche Touristenmagnet und dementsprechend mit den einschlägigen Shops und Restaurants versehen. Nach dessen Besichtigung entfernten wir uns vom Wasser und liefen den Telegraph Hill hinauf. Unser Ziel war der Coit Tower, 1934 zu Ehren der freiwilligen Feuerwehr errichtet und 64 Meter hoch. Doch auch dort warteten schon Viele darauf, mit dem Fahrstuhl zur Aussichtsplattform fahren zu können ($5 pro Person) und wir begnügten uns mit der Aussicht vom Hügel aus. Wir liefen zum Ferry Building und von dort aus die Market Street entlang bis zur 7th Street und unserem Hotel.

Am Sonntag schliefen wir aus, packten Koffer und sortierten uns für den Flug. Begleitet von Sonnenschein ließen wir uns die Market Street entlang treiben, pausierten auf dem Union Square und tranken Kaffee bei Starbucks. Eine schöne Reise (nicht Urlaub) klang gemütlich aus.

Morgen besichtigen wir noch die Golden Gate Bridge, hoffentlich ohne Nebel. Die Bilder reichen wir nach, denn wir stellen den Bericht schon Sonntag Abend (Ortszeit) online. Danach geht es direkt zum Flughafen, Auto abgeben und den Flieger nach Deutschland besteigen.

Zusammenfassung Hotel:

  • Best Western Americania, 121 7th Street, San Francisco
  • stylish eigerichtete Zimmer, kein Frühstück
  • Parkplatz am Hotel ($20 pro Tag)
  • WiFi, Pool, Sonnendeck
  • zwei Querstraßen entfernt vom Zentrum (5 Minuten Fußweg)
  • Kosten für 3 Nächte: $712 (mit Parkgebühren)

Abschließend werden noch einige Bermerkungen, Zusammenfassungen, Hinweise und Statistiken folgen, welche anderen Reisenden helfen mögen.








About this entry