USA :: Washington D.C.

Unser Bericht von zwei Tagen in der amerikanischen Hauptstadt…

Nach einer anstrengenden sechs-stündigen Fahrt von New York City nach Washington, D.C. kamen wir Montag-Abend an. Im nahegelegenen Safeway-Supermarkt holten wir uns unser Abendbrot und fielen danach ins Bett.

Am nächsten Morgen fuhren wir erneut zu Safeway, um unsere Vorräte aufzustocken. Mit der Safeway-Karte kann man einige Dollar sparen und z.B. Buy 1 get 1 Free-Angebote wahrnehmen. Die Anschaffung einer solchen Karte, die sicher für jede weitere Supermarkt-Kette auch erhätlich ist, lohnt sich auf jeden Fall. Vielen Dank für die Bereitstellung der Safeway-Karte an Onkel M! Da es in diesem Hotel kein Frühstück gibt, müssen wir uns dahingehend auch selber versorgen. Nach dem Frühstück ging es los Richtung Capitol, welches wir von unserem Hotel aus schon sehen können. Dementsprechend hält sich der Weg mit 15 Minuten in Grenzen.

Song Washington D.C.: PraiseGathering Publications – The Star-Spangled Banner (by beemp3.com)
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Unsere Sight-Seeing-Tour begannen wir auf dem Capitol-Hill in einer Downtown und National-Mall Schleife. Streng gesichert ist das Capitol das höchste Gebäude in ganz Washington. Die Präsenz von Polizei und Sicherheitsleuten gehört im ganzen ‚Regierungsviertel‘ an jeder Ecke, vor jedem Eingang und beim Betreten eines Gebäudes (Durchleuchten der Rucksäcke) dazu. Genauso wie große Hallen mit viel Prunk und Marmor. Östlich vom Capitol befindet sich das Library of Congress im Jefferson Building.

  • Thomas Jefferson, 3. Präsident der USA (1801–1809)
  • * 2. April 1743 † 4. Juli 1826
  • hauptsächliche Verfasser der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung
  • seine Privatbibliothek war der Grundstock für den Wiederaufbau des Library of Congress nach dem Krieg von 1812

Nach einer Besichtigung und Abkühlung, denn das Wetter hat sich stark gebessert und wir haben über 86° Fahrenheit (°C=(°F-32)*5/9) also 30° Celsius, liefen wir am Supreme Court vorbei. Dieses Gebäude wird im Moment renoviert und war deshalb teilweise hinter Gerüst versteckt, wie auch einige andere Gebäude. Wir liefen weiter zur Union Station, in etwa vergleichbar mit dem Grand Central Terminal in NYC. Vorbei am Taft Memorial Carillon liefen wir die Lousiana Avenue entlang. Vorüber am US Court House, dem Newseum, dem Navy Memorial, dem Nationalarchiv, dem Old Post Office Pavillon bis zum Ronald Reagan Building. In diesem befindet sich das Visitors Information Center und ein Food Court (Gastronomiebereich), in welchem wir Mittag aßen.

  • Visitors Information Center Washington, D.C.: 901 7th Street NW, 4th Floor

Danach liefen wir am Weißen Haus vorbei und wieder Richtung Süden durch die Ellipse (Park direkt nördlich vom White House). Die 17th Street führte uns zum Zweiter-Weltkrieg-Denkmal (World War II Memorial). Dort steckten wir die Füße kurz ins Wasser, denn die Temperaturen stiegen. Neben dem Reflecting Pool entlang liefen wir zum Lincoln Memorial. Es folgten das Vietnam Veteranen Denkmal, das Korea-Krieg Veteranen Denkmal, das weitläufige Franklin Delano Roosevelt Denkmal und das Thomas Jefferson Denkmal. Das letzte in der Reihe der ganzen Denkmäler für die vier einflussreichsten Präsidenten bildete das Washington-Denkmal, der Obelisk östlich des World War II Memorial.

  • George Washington, 1. Präsident der USA (1789-1797)
  • * 22. Februar 1732 † 14. Dezember 1799
  • hat entscheidende Beiträge zur Entstehung der USA als Nation und als unabhängiger, demokratisch verfasster Bundesstaat geleistet
  • nicht zu verwechseln mit: Theodore Roosevelt, 26. Präsident der USA
  • Abraham Lincoln, 16. Präsident der USA (1860-1868)
  • * 12. Februar 1809 † 15. April 1865
  • bedeutender Beitrag zur Sklavenbefreiung
  • unter seiner Regierung schlugen die USA den Weg zum zentral regierten, modernen Industriestaat ein und schufen so die Basis für ihren Aufstieg zur Weltmacht im 20. Jahrhundert
  • Franklin Delano Roosevelt, 32. Präsident der USA (1933-1945)
  • * 30. Januar 1882 † 12. April 1945
  • innenpolitische Reformen (Stärkung der demokratischen Mechanismen, Stärkung des Gemeinwohls, Umweltschutz)
  • außenpolitische Ausrichtung: er war ein „Internationalist“, der für eine aktive Rolle der USA im Weltgeschehen eintrat

Auf dem Weg nach Hause nahmen wir den Jefferson Drive in der sogenannten National Mall. Die National Mall beginnt beim Lincoln Memorial und endet am Capitol. Im Osten der Mall befinden sich zahlreiche Museen, z.B. die Smithsonian Museums, die National Gallery of Art u.v.m. Den Besuch der Museen hoben wir uns für den zweiten Tag auf, denn der erste ging schon zu Ende.

Den zweiten Tag begannen wir mit dem Besuch des Air and Space Museum. Alle Museen des Smithsonian sind kostenlos und täglich geöffnet. Wir gönnten uns einen Besuch des kurzen Films ‚3D Sun‘ im IMAX des Museums (8,50$ pro Person, kein Studentenrabatt). Nach der Besichtigung des Air and Space Museums gingen wir ein Gebäude weiter ins Hirshhorn Museum (Moderne und zeitgenössische Kunst und Skulpturen). Von den verschiedenen Ausstellungen gefiel uns besonders ‚The Cinema Effect: Part II Realisms‘ und speziell die Installation des Künstlers Isaac Julien ‚Fantôme Afrique‚. Um noch ein wenig den Sonnenschein bei etwas angenehmeren Temperaturen als gestern zu genießen, liefen wir durch die Straßen von Downtown Washington. Den Tag ließen wir am Pool blog-schreibend ausklingen.

Wie immer zum Abschluss unsere Hoteleinschätzung:

  • Best Western Capitol Skyline
  • Zimmer und Service im Vergleich zum Best Western in New York etwas weniger gut
  • Internetzugang nur in der Lobby
  • kein Frühstück im Preis inbegriffen ($14 pro Person für Buffet)
  • Parkplatz in einer Tiefgarage direkt im Hotel: $20 pro Tag
  • Kosten ingesamt für 3 Nächte: X

Morgen geht der Roadtrip weiter zu den Niagara Fällen an der Grenze zwischen USA und Kanada. Unsere erste wirklich lange Fahrt, mit veranschlagten acht Stunden.













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