USA :: Rapid City

Rapid City – Rückkehr nach acht Jahren. Auf die erste lange Fahrt von Chicago nach Sioux City folgte nun die Anschlussfahrt nach Rapid City. Nach über sechs Stunden im Auto erreichten wir die Sage Avenue, wo wir das Wochenende verbringen sollten.

At this point we would like to change the language to english in order to say thank you to the Cordes family, that let us spent the weekend at their house where we could experience a slice of the American way of life. Thank you folks, it was nice spending time with you again – now it’s your turn.

Rund um Rapid City gibt es einige sehenswerte National/State Parks und Monumente. Wir begannen mit dem Badlands National Park. Hier nutzten wir das erste Mal den Annual Pass ‚America The Beautiful‘, ohne diesen kostet der Eintritt in den Park $15 pro Auto.

In den Badlands wurden wir zum ersten Mal mit der trockenen Hitze von South Dakota konfrontiert – 92°F (34°C). Diese trockene Hitze ist jedoch sehr viel ‚angenehmer‘ als die feuchte Hitze, wie wir sie z.B. in Washington, D.C. erlebt haben. Trotzdem gehört eine Flasche Wasser in der Hand zur Grundausstattung, auch wenn man nur für zehn Minuten das Auto (mit Klimaanlage) verlässt.

Die Badlands, weitestgehend ohne Vegetation, auch wieder ein Anblick, den man selbst gesehen haben muss. Die unterschiedlichsten Farben der Felsen, welche auch noch nach Tageslicht verschieden aussehen. Kurzinfo Badlands:

  • Verwitterungslandschaft, die für Bewirtschaftung ungeeignet ist (deswegen BadLands = schlechtes Land)
  • reiche Fossilienvorkommen
  • seit 1978 Nationalpark
  • Temperaturbereich: -40°F bis 116°F (-40°C bis 47°C)
  • plötzlicher Wetterwechsel und scharfe Winde sind typisch

Nach unserem Ausflug in die Badlands haben wir noch eine Stadttour gemacht, um zu sehen, was sich verändert hat und was gleich geblieben ist. In den letzten Jahren ist Rapid City weiter gewachsen und hat sich dennoch in den Grundzügen wenig verändert und wir fanden uns auch nach acht Jahren noch gut zurecht. Den Abend verbrachten wir mit Familie Cordes und dem Austausch der Dinge, die sich seit dem letzten Besuch auf beiden Seiten geändert haben und alte Erinnerungen wurden aufgefrischt.

Am nächsten Morgen fuhren wir mit Chuck in die Black Hills, um zu wandern. Wir starteten am Sheridan Lake und bestiegen den höchsten Berg der Black Hills, den Harney Peak (2350 m). Die Temperaturen waren unverändert hoch, der Wanderweg lag jedoch etwas schattig im Wald. Oben angekommen eine atemberaubende Sicht über die Black Hills. Auf dem Rückweg fuhren wir noch einen Umweg durch die Black Hills, sahen das erste Mal Bison und Wildesel. Am Abend gab es echt amerikanisches BBQ mit Hamburgern und Cheeseburgern. Kurzinfo Black Hills National Forest:

  • Black Hills = schwarze Hügel
  • Fortsetzung der von den Rocky Mountains ausgehenden Bighorn Mountains
  • im 19. Jhd wurden beträchtliche Goldvorkommen entdeckt
  • die erste Goldgräbersiedlung in den Black Hills war der Ort Custer

Quelle: Wikipedia

Als letzte Sehenswürdigkeit stand am dritten Tag (Sonntag) Mount Rushmore auf dem Plan. Nach einer kurzen Fahrt von einer halben Stunde, zahlten wir $10 für den Parkplatz (der Parkschein gilt bis 31.1.2008 ist jedoch an das Nummernschild gebunden) und schlossen uns dem Menschenstrom an. Kurzinfo Mount Rushmore:

  • liegt in den Black Hills, South Dakota
  • hat seinen Namen vom Rechtsanwalt Charles Rushmore, der die Schürfrechte für diesen Berg gekauft hatte
  • besteht aus den 4 Köpfen der bis dahin bedeutendsten Präsidenten: Washington, Jefferson, Roosevelt und Lincoln
  • jeder Kopf ist 18,3 m hoch
  • erstellt wurde das Nationaldenkmal von 1927 bis 1941 (14 Sommer) nach Plänen von Borglum
  • 1941 erfolgte auf Grund von Geldmangel die Einstellung der Arbeiten, die Vollendung bis auf Taillenhöhe der Präsidenten erfolgte nie

Quelle: Wikipedia

Am späten Nachmittag entschlossen wir uns zur Weiterfahrt. Da der Devil’s Tower, die letzte Sehenswürdigkeit im Umkreis von Rapid City, auf dem Weg Richtung Westen lag, wollten wir nach der Besichtigung gleich Richtung Yellowstone weiterfahren. Gesagt, getan. Gegen 18 Uhr setzten wir uns ins Auto und kamen in der Dämmerung beim Devil’s Tower an. Kurzinfo Devil’s Tower:

  • Monolith/Lakkolith am Rande der Black Hills mit einer Höhe von 290m und einem Durchmesser von 300m
  • wurde 1906 durch Roosevelt zum ersten nationalen Denkmal erklärt
  • im indianischen Mythos entstand der Devil’s Tower mit seinen Rillen im Gestein durch Krallen von Grizzly-Bären
  • tatsächlich jedoch bahnte sich Magma einen Weg zur Erdöberfläche und in den folgenden Jahrmillionen erodierte das umgebende Hochplateau und es blieb nur der Devil’s Tower stehen

Quelle: Wikipedia

Nach der kurzen Besichtigung also dieses Stumpfes, welcher aus dem sonst flachen Land ragt, fuhren wir weiter Richtung Westen. Von den Cordes wurden wir schon beim Verlassen von Rapid City vor den Hirschen und Rehen gewarnt, welche nachts sehr aktiv auf den Straßen von South Dakota und speziell Wyoming sind. Nach zwei Stunden Fahrt und einigen Blutlachen auf der Interstate, entschlossen wir uns doch, einen Zeltplatz aufzusuchen. In Buffalo schliefen wir für $20 Dollar und fuhren am nächsten Morgen weiter.






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