USA :: Detroit

Detroit, eindeutig zum falschen Zeitpunkt. Nach erneuten 400km erreichten wir nun Detroit. Am Grenzübergang hieß es erst einmal warten. Auch am Sonntag Abend wollen viele die Grenze von Kanada in die USA überqueren. Und wenn dann jeder noch ein kleines Schwätzchen mit dem Beamten hält, unserer war Anfang der 90er in Deutschland stationiert und konnte auch noch ein paar Brocken Deutsch… dann dauert das eben. Gleich rechts vom Grenzübergang stellten wir uns in ein Parkhaus ($5 für zwei Stunden). Laut „HansHans“ befanden wir uns im Stadtzentrum. Nur irgendwie waren sehr wenig Leute unterwegs. Die Massen an Menschen, welche wir von New York, Washington und Toronto gewohnt waren, fehlten. Das kann einen sehr gespenstischen Eindruck hinterlassen. Wir liefen ein Stück am Detroit River entlang und fragten uns, was die Detroiter wohl am Sonntag Nachmittag bei zugegeben wieder einmal sehr hohen Temperaturen trieben.

Wir gaben ihnen noch eine Chance und liefen weiter in die Stadt hinein. Doch auch hier dasselbe Bild. Wenige Menschen, leere Straßen und Plätze. Leider hatte auch die Touristeninformation nicht geöffnet und wir hatten kein Material zur Hand, um uns weiter in Detroit umzusehen.

  • Visitors Information Center Detroit: 211 W. Fort St. – Suite 1000, Detroit 48226
  • geöffnet Montags bis Freitags von 9:00-17:00 Uhr

Deswegen entschlossen wir uns, weiterzufahren und eine Unterkunft für die Nacht zu suchen. Auf Höhe der Stadt Chelsea verließen wir die Interstate 94, da uns die AAA-Karte mehrere Campgrounds versprach. Nach einer halben Stunde Fahrt über Land mit dem schon einmal gesehenen Bild der gepflegten Rasen und amerikanischen Fahnen vor den Häusern, nahmen wir die Einfahrt zum Sugarloaf Campground in der Michigan State Recreation Area Waterloo. Für zusammen $30 hatten wir freie Auswahl zwischen zahlreichen Stellplätzen. Für den Zeltplatz zahlten wir $22 dazu kamen noch $8, weil unser Auto nicht aus Michigan kam. Der Zeltplatz war sehr angenehm, etwas Wind kam vom See und allgemein war die Nacht etwas kühler. Am nächsten Morgen packten wir in Ruhe zusammen und machten uns auf den Weg nach Chicago.





About this entry