USA :: Coast to Coast

Nach einer spontanen Frage, gestellt im Januar 2008, angesichts der enttäuschenden Einsicht, nicht zu den Olympischen Spielen in Peking reisen zu können, reifte der Gedanke bis in den Februar, um seit dem an Gestalt zuzunehmen.


Wir begeben uns auf eine ausgedehnte USA-Rundreise.

Dieser Bericht soll verschiedene Funktionen erfüllen. Auf der einen Seite natürlich unsere Erinnerungen, Erlebnisse, Erfahrungen und Photos festhalten. Des Weiteren soll er es unseren Daheimgebliebenen ermöglichen, ein Stück weit unserer Reise mitzuerleben, denn das Internet bietet unendliche Möglichkeiten. Außerdem soll er Interessierten und eventuellen Nach-Reisenden Informationen bieten, welche selten in Reiseführern erscheinen und mühevoll zusammengesucht werden müssen. Natürlich wird dieser Bericht nur unsere Sicht wiedergeben und nicht all-umfassend sein.

Flugbuchung

Flüge in die USA bucht man entweder sehr frühzeitig oder last-minute. Wir hatten allerdings einen erschwerenden Umstand, welche uns die Suche nicht leicht machte. Da wir in sechs Wochen von der Ostküste an die Westküste fahren werden, brauchten wir einen Gabelflug. Sprich, wir wollten in Boston landen und ab San Francisco abfliegen. Nach langwieriger Suche im Internet bei zahlreichen Anbietern, verschoben wir die Buchung immer weiter. Nach einer längeren Such-Pause überraschten uns die inzwischen gestiegenen Preise und uns wurde bewusst, dass die Buchung nun keinen Aufschub mehr duldete. Auf Grund der neuen Recherche gewannen wir die Einsicht, dass ein Direktflug derweil genauso viel kostete wie ein Flug mit Umsteigen. Hinzu kam die Erkenntnis, dass wir in der Hauptsaison fliegen wollten und schoben so unsere Tour um eine Woche nach hinten, um zumindest den Rückflug in der Nebensaison zu buchen. Im Endeffekt entschieden wir uns für die Flugbuchung bei der Lufthansa. Ein Gabelflug von Frankfurt nach Boston und zurück ab San Francisco nach München. Für die Flugbuchung im Internet per Kreditkarte ist zu beachten, dass die Kreditkarte über einen genügend hohen Betragsrahmen verfügen muss und außerdem die Abbuchung solch hoher Beträge zulässig ist.

Kosten: 930,00€ für Hin- und Rückflug, inkl. einer Reiserücktrittsversicherung.

Mietwagenbuchung

Als Mitglied des ADAC sind in den USA an einigen Stellen Rabatte und sonstige Vergünstigungen zu erwarten. Der ADAC arbeitet mit dem AAA, dem Amerikanischen Automobilclub zusammen. Nach ausgiebigem Vergleich verschiedener Mietwagenanbieter, u.a. Holiday Cars, Alamo, Hertz und National, entschieden wir uns für den ersten Teil der Tour bis Los Angeles ein Auto der Klasse ‚Intermediate’ bei National zu mieten. Unsere Buchung wurde über das ADAC-Reisecenter in Nürnberg gebucht und deswegen ausgewählt, da die Rückführungsgebühr für das Auto statt den üblichen 500$ nur 199$ beträgt. Die kalifornische Küste wollen wir ab Los Angeles bis San Francisco im Cabrio erleben. Dieses mieten wir wiederum bei Hertz – über ein direktes ADAC-Angebot für Mitglieder im Internet, da innerhalb von Kalifornien keine Einwegmieten anfallen und somit das Angebot günstiger war als die von der Konkurenz.

Kosten: Mietwagen ‚Intermediate’ über National 1.130,00€ +$199,00 Einwegmiete (5 Wochen), Cabrio über Hertz 270,44€ (1 Woche)

Bei der Mietwagenbuchung zu beachten:

  • mögliche Rückführungsgebühren bzw. Einwegmieten
  • vor Ort können noch Kosten für lokale Steuern anfallen
  • Inklusivmeilen
  • mögliche Kosten für einen zusätzlichen Fahrer
  • eventuelle Kosten, wenn Fahrer unter 25 Jahre
  • es ist kein internationaler Führerschein nötig
  • alle Versicherungen inklusive (InsassenunfallV, GepäckV, Vollkasko)
  • Kautionshinterlegung durch Kreditkarte

Routenplanung

Bei der Routenplanung ließen wir uns von einer Coast-to-Coast Route in Baedeker’s Reiseführer, kombiniert mit unseren persönlichen Wünschen, inspirieren. Nachdem wir die Städte und deren Reihenfolge festgelegt hatten, nutzten wir den kostenlosen Reiseservice des ADAC. Online gaben wir unsere Route ein und forderten Reisematerial an, welches auch prompt sehr umfangreich eintraf. Da der ADAC mit dem AAA zusammen arbeitet, werden die detaillierten Straßenkarten des AAA gleich mit versendet.

Hotelbuchung
Um uns am ersten Abend in Boston eine langwierige Suche nach einem bezahlbaren Hotel in Zentrumsnähe zu ersparen, begaben wir uns wiederum online auf die Suche. Ein Anbieter mit dem wir mehrfach gute Erfahrungen gesammelt haben, ist HRS. Bei einem Besuch der AAA-Seite, um weitere Vergünstigungen in Erfahrung zu bringen, fiel uns die Hotelkette Best Western auf. Auch diese fand sich im Angebot des HRS, doch ist eine Reservierung direkt bei Best Western mit der sogenannten ‚AAA-Rate’ preiswerter. Also buchten wir unsere Hotelzimmer für Boston und New York direkt über die Best Western – Homepage. Des Weiteren sammeln wir mit jeder gebuchten Best Western-Nacht GCCI-Points (Gold Crown Club International), ein Bonusprogramm der Best Western–Kette und haben so die Möglichkeit, gegen Ende unserer Reise kostenlose Übernachtungen (16.000-32.000 Punkte) in Anspruch zu nehmen.

GCCI-Programm + AAA Benefit

  • Gutschrift von 10 Punkten pro Dollar
  • 10% Extragutschrift von Bonuspunkten
  • 10% – 20% Rabatt

Weitere Hotelbuchungen werden wir während der Reise vornehmen. Um Kosten zu sparen, sind für Übernachtungen in Nicht-Großstädten Campgrounds (Zeltplätze) vorgesehen.

Vergünstigungsprogramme

Wir werden auf unserer Reise die Möglichkeiten von folgenden Vergünstigungsprogrammen testen:

  • ADAC / AAA Mitgliedschaft
  • Best Western – Gold Crown Club International (GCCI)
  • Internationaler Studentenausweis (ISIC)
  • opt. Jugendherbergsausweis

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